Trierer Adventskalender 2020

Eine Aktion der Lions-Clubs Trier, Trier-Basilika und LEO zu Gunsten sozialer Projekte in der Stadt

In diesem Jahr werden wir mit Ihrer Hilfe die vier aufgeführten Projekte unterstützen und danken herzlich allen Spendern und Sponsoren.


Kinderschutzbund Trier

Der Kinderschutzbund tritt für die Kinderrechte ein – in ganz Deutschland. Kinder sollen in sozialer Sicherheit aufwachsen und überall dieselben Bildungschancen haben. Das Ziel ist eine kinderfreundliche Gesellschaft, die die geistige, seelische, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördert.

Der Kinderschutzbund Trier unterstützt, entlastet und fördert Kinder und ihre Familien. Handlungsleitend ist dabei das Prinzip „im besten Interesse des Kindes“. Ein besonderes Unterstützungsangebot ist die Fachstelle Lichtblick, eine Fachstelle für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien. Diese Fachstelle setzt auf Prävention und Frühintervention. Sie macht regelmäßige Gruppen- und Freizeitangebote. Darüber hinaus bietet sie auch bedarfsorientierte Einzelfallhilfe und Sozialtrainings an.

Bei diesen Hilfen, deren Umfang auch von den finanziellen Ressourcen abhängig ist, geht es immer darum, den „übersehenen“ Kindern und Jugendlichen Lichtblicke zu geben. Sie können in der Gruppe Bedürfnisse nachholen, die sie aufgrund des häufig zu früh Erwachsenwerden-Müssens vermisst haben. Dazu gehören Zuwendung, Vertrauen, Sicherheit und Erleben von Spiel und Spaß. Sie sollen frei von Schuldgefühlen Kind / Jugendlicher sein dürfen.


Frauenhaus Trier

Die Aufnahme in das Trierer Frauenhaus ist für jede Frau möglich, die misshandelt wird oder sich bedroht fühlt. Ein Aufenthalt im Frauenhaus ist als Übergangslösung konzipiert; es wird Zuflucht und Unterstützung geboten, bis die betroffenen Frauen eine eigene Lösung gefunden haben.
Im Rahmen der nachgehenden Beratung werden Unterstützung und praktische Hilfen auch für die Zeit nach dem Frauenhaus angeboten.

Das gilt auch für Kinder aus gewaltbelasteten Familien. Denn sie sind immer mitbetroffen. Auch wenn sie keine direkte körperliche Gewalt erleben, wachsen sie in einer Atmosphäre der Angst auf – Angst um sich selber, Angst um die Mutter. Da diese Kinder nicht gelernt haben, über ihre Gefühle und Ängste zu sprechen, drücken sie ihre Emotionen auf andere Weise aus. Manche Kinder ziehen sich zurück, andere werden aggressiv.

An dieser Stelle kommt dem therapeutischen Reiten eine besondere Bedeutung unter den tiergestützten Therapien zu. In Zusammenarbeit mit einer pädagogisch und psychologisch geschulten Reittherapeutin des Trierer Reitvereins soll den Kindern dabei geholfen werden, mit Ängsten und Frustration umzugehen, mehr Selbstbewusstsein aufzubauen und eine positive Erfahrung mit sich und ihrer Umwelt zu machen.


Hospizstiftung Da-Sein Trier

In unserem Hospizhaus, in der Ostallee 67, dass wir im Jahre 2006 eröffnet haben, werden schwerkranke Menschen und Sterbende stationär auf ihrem letzten Weg begleitet. Zusätzlich stehen wir den Angehörigen hier beratend zur Seite.

Die Da-Sein Hospizstiftung, der Hospizverein und das stationäre Hospiz setzen sich gemeinsam in der Region Trier dafür ein, Menschen im Endstadium ihrer Erkrankung ein Würdevolles, selbst bestimmtes Leben bist zuletzt zu ermöglichen.

Alle beachten in der ambulanten Betreuung die Grundsätzen der Palliative Care – der lindernden Umsorgung: dies bedeutet die Qualität des Lebens zu verbessern, Schmerzen erträglich zu machen und Symptome zu lindern. Dabei ist es egal, wo die weitere Betreuung stattfindet. Zu Hause, in der Klinik, in einer Altenpflegeeinrichtung oder im stationären Hospiz – in jedem Fall, so wie es sich der einzelne wünscht.

Die Hospizbewegung arbeitet konfessionell unabhängig. Aktive Sterbehilfe wird abgelehnt, aber auch die Lebensverlängerung um jeden Preis. Menschen, die sich an das Hospizhaus wenden, wissen, dass sie bald sterben werden. Sie wollen ihre verbleibenden Tage aktiv mit Leben füllen – Leben mit all seinen Erscheinungen, mit Freuden und Tränen, Hoffnung und Trauer, Verzweiflung und Zuversicht. Die Hospizstiftung Da-Sein für die Region Trier will Sie dabei unterstützen.


Trierer Nothilfe

Die Trierer Nothilfe wurde 1984 gegründet und befindet sich in der Thebäerstr. 24 in Trier. In dem hier ansässigen Laden, der nur ein Tätigkeitsfeld des Vereins ist, bekommt man für kleines Geld alles, was man fürs Leben braucht – Kleidung, Schuhe, Möbel, Haushaltsgeräte usw. Alle Waren im Laden der Nothilfe sind Spenden, die während der Öffnungszeiten abgegeben oder von Mitarbeitern zu Hause abgeholt werden können.

Das eingenommene Geld dieses Second-Hand-Ladens und aufgebrachte Gelder aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Erlösen aus Sonderaktionen fließen wiederum guten Zwecken zu. Bei Bedarf erhalten Schulen, Kindergärten oder andere caritative Vereine und Einrichtungen finanzielle Hilfe. Die Trierer Nothilfe, die auch Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrts-Verband (DPWV) ist, ist auch im Ausland aktiv, unterstützt beispielsweise zwei Krankenhäuser in Namibia oder hilfsbedürftige Familien in Äthiopien.

Ziel der Trierer Nothilfe ist es, schnell und unkompliziert helfen zu können.